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der Bundesfinanzhof hat seine langjährige Rechtsprechung zur Behandlung von Grund-
stücksveräußerungen im Privatvermögen unter Vereinbarung zinslos gestundeter Raten-
zahlungen geändert.
Ein Wohnmobil ist grundsätzlich für ein „Wohnen am Ort der ersten Tätigkeitsstätte”
geeignet. Eine doppelte Haushaltsführung kann aber laut Finanzgericht Baden-
Württemberg mangels einer dauerhaft eingerichteten Unterkunft am auswärtigen Arbeitsort
nicht begründet werden, wenn der Arbeitnehmer zwar unter der Woche im Wohnmobil am
auswärtigen Arbeitsort wohnt, am Wochenende aber regelmäßig jeweils seine Familienheim-
fahrten mit dem Wohnmobil durchführt.
Das Finanzgericht Bremen entschied, dass keine Werbungskosten zu Vermietungsein-
künften vorliegen, wenn sich der Verkäufer im Kaufvertrag zur Renovierung und Über-
nahme von Mietzahlungen an den Käufer bis zur Wiedervermietung verpflichtet.
Das Bundesministerium der Finanzen hat in einem aktuellen Schreiben festgelegt, dass im
Vorsteuer-Vergütungsverfahren für nicht im Gemeinschaftsgebiet ansässige Unternehmer
ab dem 01.01.2026 digitale Nachweise verpflichtend sind.
Der im Bewertungsgesetz festgelegte Zinssatz von 5,5 % zur Ermittlung des Kapitalwerts
lebenslänglicher Nutzungen und Leistungen verstößt laut Bundesfinanzhof auch in Zeiten
niedriger Marktzinsen nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG.
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